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  Schamanismus
 
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Schamanismus, nicht nur die Welt der Indianer !


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Der Schamanismus ist vermutlich eine der ältesten Religionen, da man seine Spuren unglaublich weit zurückverfolgen kann,
z.B.in Form von Felszeichnungen und sonstigen bemalten Gegenständen, die von dem spirituellen Weltbild und dessen Praktiken
zeugen und somit einen Teil seiner Geschichte erzählen.


Wie alt genau der Schamanismus allerdings tatsächlich ist, bleibt unbekannt. Es steht aber fest, daß er in früherer Zeit hauptsächlich in Teilen Europas, Amerika, Australien ,Sibirien und Asien praktiziert wurde, also nahezu weltweit.


Der entscheidenste Unterschied zu anderen Religionen ist, daß die Inhalte des Schamanismus nicht nur `Überzeugung`
sind, welche das Leben prägt,
sondern daß die spirituellen Inhalte tatsächlich Erfahrung und Praxis sind.


Damit grenzt der Schamanismus sich von sämtlichen anderen spirituellen Formen gänzlichst ab und erschafft für
sich eine völlig andere `Dimension`der Religion.
 


Er ist nicht nur ein komplexes , sondern auch ein lebendes, sich wandelndes System, welches ständig in der Entwicklung
begriffen ist und den jeweiligen Lebensumständen angepaßt ist.


Dazu läßt sich auch sagen, daß es unterschiedliche Arten des Schamanismus gibt, jedoch machen diese im Prinzip
immer noch keine Unterteilung möglich, da jeder Schamane für sich seine eigenen Erfahrungen macht und somit auch seine individuellen Techniken kreiert, die bestenfalls perfekt auf ihn und seine Umgebung abgestimmt sind.

Die Arbeit eines Schamanen:

In Trancezuständen(durch Tanz,Gesänge,Trommeln,Rasselgeräusche,die er selbst vornimmt oder eine Gruppe, auch
Meditationen)
wird eine Verbindung mit der Geisterwelt aufgebaut, die es ermöglicht,Fragen zu beantworten, zu heilen, Negatives abzuwenden,
in die Zukunft/Vergangenheit zu sehen und `das Leben` zu beeinflussen.


Solche Reisen im Trancezustand (manchmal auch in Träumen), können sowohl eine Astralreise beinhalten, die zu verschiedenen
geistigen, kollektiven Ebenen führen kann, aber auch eine Reise in seine eigene Ober- oder Unterwelt (Bewußtseinsebenen).


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Außerdem gibt es im Schamanismus auch die Praktik,ein anderes Geistwesen in sich aufzunehmen oder durch geistige `Verwandlung`
in eine Tierart/Pflanzenart/Gesteinsart , ein `Phantasiewesen` oder durch das Werden zu einer anderen seiner eigenen Charaktere,
als auch zu kollektiven Archetypen, deren Eigenschaften nutzen zu können .


Der Schamane lernt von seinen Ahnen, von seinem Geistführer, Seelen- und Totemtier (Krafttier),von anderen geistigen
Wesen und von der Natur.


Totemtiere begleiten den Schamanen übrigens auf seinen Reisen und deren Eigenschaften kann er nutzen.


Nicht selten besteht auch im `realen` Leben, also in unserer Ebene ein Bezug zu den jeweiligen Tieren.


Einem Schamanen können auch mehrere Totemtiere, Seelentiere oder Geistführer im Laufe seines (r) Leben (s) begegnen.



Bei den Reisen eines Schamanen können durchaus unterschiedliche bewußtseinszustände auftreten, z. B.: Das
Einssein mit dem
Kollektiv, das gleichzeitige Erleben einer Reise und das Hier und Jetzt, also eine doppelte Wahrnehmungsform, die sowohl bewußt,
als auch unbewußt wahrgenommen werden kann oder das alleinige Wahrnehmen einer Reise, die ebenfalls bewußt und unbewußt erlebt
werden kann.


Außerdem hat der Schamane die Fähigkeit zu allem Existierenden eine Art der Verbindung aufzubauen.


Sowohl Pflanzen als auch Tiere werden im Schamanismus als beseelt angesehen.
Der Schamane hat außerdem ein gutes, umfangreiches Wissen von der Natur, (z. B.: Heilsteine, Kräuter, Bäume usw.) und gesellschaftliche Funktionen, im Prinzip ist er eine Art Priester und Helfer in `allen Lebenslagen`, welches auch psychologische Kenntnisse erfordert und auch in diesem Sinne viel Verantwortung mit sich bringt.


Außerdem arbeitet er teils auch in einer Gruppe, mit der er Reisen vornimmt.


Wie wird man ein Schamane ?

Dazu gibt es unterschiedliche Vorstellungen:

Durch den Schutzgeist, Berufung, Vererbung oder durch extreme Lebenssituationen, z. B.: Nahtodeserfahrungen oder schwere Krankheiten, durch die eine andere Sichtweise bzw. ein anderes Verständnis von den Dingen, eine andere Wahrnehmungsform eröffnet
wird.

Dem folgt eine mehrjährige Ausbildung bei einem Schamanen, dann Initiation, Weihe und Einkleidung.


Auf seinem Weg können mehrere Initiationen erreicht werden, die entweder von einem Schamanen oder von der Geisterwelt
bzw. bestimmten Geistwesen `verliehen`, `erteilt` werden.


Der Schamane lernt hauptsächlich, von dem `Buch` der Natur, der Geisterwelt und seinem Totemtier.

Wann ist die `Ausbildung` abgeschlossen ?

Überhaupt nie, da der Weg sogesehen nicht endet, also immer neue Erkenntnisse hinzu kommen......      

 -Ende-

 


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